Rusbend und Scheie: Gemeinschaft, Fun & Action

Bild 2Unter dem Motto „Gemeinschaft und Fun & Action“ fand am vergangenen Wochenende ein gemeinsames Übernachtungswochenende der Jugendfeuerwehren Rusbend und Scheie im Rusbender Feuerwehrhaus statt.

Die beiden Jugendfeuerwehren konnten über mehrere Jahre eine enge Freundschaft aufbauen, sodass gemeinsam ins Zeltlager gefahren wird, Übungsdienste gemacht werden oder ein gemeinsames Übernachtungswochenende stattfindet. Letzteres fand in diesem Jahr bereits zum 3. Mal statt und ist eine frische Tradition bei den Jugendfeuerwehren geworden.

Der Rusbender Jugendfeuerwehrwart Jonas Raeke und die Scheier Jugendfeuerwehrwartin Jeanine Wilharm konnten zum Mittag zahlreiche Jugendliche zum Übernachtungswochenende begrüßen. „Seit Wochen freuen sich die Jugendlichen auf dieses Wochenende und konnten es kaum abwarten“, so Jonas Raeke. Gemeinsam fuhren die Jugendfeuerwehren nach Hameln in die dortige Spielehalle zum „Lasertag“. In gemischten Teams wurde gegeneinander in mehreren Spielen angetreten und wer am Ende die meisten Punkte als Team holte, gewann die Partie. „Am Ende waren aber alle verdiente Sieger“, erläuterte Jeanine Wilharm.

Als die Mannschaften wieder am Feuerwehrhaus eintrafen, wurde gemeinsam die Unterkunft für die Nacht vorbereitet. Hierbei kam das Wort „Team“ nicht zu kurz, denn die großen Jugendlichen halfen den kleinen beim Aufbau ihrer Betten und umgekehrt. Im Anschluss wurde gemeinsam das Abendessen vorbereitet und gekocht, zur Freude der Mannschaft wurden selbstgemachte Hamburger zubereitet und nichtsahnend gemeinsam verspeist. Was die Jugendlichen nicht wussten: Es war für den Abend eine gemeinsame Übung geplant.

Der neue Scheier Vize-Brandmeister Dennis Wilharm und der Rusbender Feuerwehrmann Marius Andrei arbeiteten vorab gemeinsam eine Übung aus. „Wir haben ein Feuer in einer Gartenhütte simuliert und zwei Übungspuppen werden vermisst“, erläutern die beiden Übungsorganisatoren Wilharm und Andrei. Ein besonderer Dank geht an die Familie Gieffers, welche die Gartenhütte als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt haben.

Gerade haben die Jugendlichen alles aufgeräumt, da kam Jonas Raeke rein und schlug Alarm. Zügig, aber ruhig, zogen sich die Jugendlichen ihre Uniformen an, stiegen auf die Löschfahrzeuge auf und fuhren zum Übungsort. Vor Ort eingetroffen, wurde von der Mannschaft die Übungslage erkundet und zügig mit der Brandbekämpfung begonnen. Für die Jugendlichen wurden extra nachgebaute Atemschutzgeräte-Attrappen organisiert und so wurden sie von zwei Atemschutzgeräteträgern an die Hand genommen. Sie erklärten den Jugendlichen das richtige Vorgehen eines Atemschutztrupps bei einem Brandeinsatz, angefangen bei der Türöffnung bis hin zur Rettung einer Person und das Vorgehen im Seitenkriechgang. Hier durfte auch jeder Jugendlicher mit der Atemschutzgeräte-Attrappe üben und das richtige Vorgehen lernen. Des Weiteren wurde von den Jugendlichen eine Wasserversorgung mit  dem Löschgruppenfahrzeug 16 Ts aufgebaut, eine Patientenablage für die geretteten Übungs-Puppen aufgebaut und die Einsatzstelle weiträumig ausgeleuchtet. Parallel wurde mit dem mittleren Löschfahrzeug auf einer benachbarten Wiese die Brandbekämpfung mit einem C-Rohr geübt und hier konnten die Kids mit viel Spaß selbst einmal Wasser abgeben. Nachdem die Einsatzstelle abgearbeitet wurde, konnten die Jugendlichen zum Feuerwehrhaus zurückfahren und beendeten den Abend mit einem Film.

Am nächsten Morgen wurde gemeinsam gefrühstückt, bevor die Unterkunft wieder zurückgebaut wurde und die Jugendlichen wieder mit einigen Highlights in ihren Erinnerungen nach Hause fuhren konnten.

Text und Bild: Moritz Gumin

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